Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

In der Tiefe einer Bank

Gestern, es hätte auch an einem anderen Tag sein können, aber rein zufällig fand  es halt gestern statt, trafen wir in einer Bank auf einen Bären. Nein, keiner von den ausgestorbenen, oder bald ausgerotteten ist gemeint, sondern ein Mann, der in seiner Statur einem Bären glich. Sagen wir, ein Lackl, auf gut Wienerisch. So ganz unerwartet trafen wir ihn in einer Bank, wie eben schon erwähnt, im Erdgeschoß, wo er seinen Dienst versah. Erst war er ja nur Zaungast unserer Unterhaltung, doch im weiteren Verlauf entsponn sich ein unglaublich kurzweiliges Gespräch über Politik. Was für eine geniale Offenbarug, als er sich als „Wirtschaftsmarxist“ bezeichnete. Einblicke in sein Denken erhellten die Bankhölle, …. ich meine BankhAlle… und ließen die steinerne Fassade menschlich durchatmen. Da machte sich einer Gedanken, bezeichnete sich gar als „Widerstandskämpfer“ als einer alten Widerstandsfamilie.

Ich kann nicht behaupten, dass ich in allen Punkten mit ihm einverstanden war. Aber es sind diese Gespräche, die zum Denken anregen, und die einen weiterbringen. Stagnation hat uns hier her gebracht.
Menschen bringen uns weiter, aber nur wenn sie auch menschlich sind. Die „perfekten“ nicht, die sind ja wie schon der Name sagt. „Vergangenheit“

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Ein Kommentar zu “In der Tiefe einer Bank

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juli 21, 2012 von in Gedanken und getaggt mit , , , .
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