Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Weils Laufen halt doch genial ist…

Der Autor dieser Zeilen läuft. Ja recht gern sogar. Nicht sonderlich gut, aber dafür schon recht lange. 2012 ist das achzehnte Jahr, in dem bei diversen Marathons an den Start gegangen wird.

Warum das ganze? Ich weiß es selber nicht genau, nur, dass es meinem Leben eine nicht unbeträchtliche Struktur gibt. Ich weiß, wie weit ich gehen kann, lerne mich und die Umwelt kennen.

Gerade in einer Zeit, in einer Woche, in der der praktisch tägliche Lauf verletzungsbedingt nicht mehr möglich ist, tauchen spannende Aussagen im Kopf auf: Hey, es tut ja derzeit gar nichts weh! Heißt das, es tut sonst immer was weh und ich merke es einfach nicht? Das würd ich alles gern wieder in Kauf nehmen, wenn ich nur wieder bald dieses Fliegen über den Asphalt erleben darf! Die Veränderung der Welt, wie sie vorüberzieht, während ich sie betrachte. Nicht ich laufe, sondern die Welt rollt unter meinen Füßen. Damit ich selber ich bleiben kann, damit ich an meinem Platz bleiben kann, muß ich in der Geschwindigkeit der Welt laufen. Sonst drehe ich mich ja mit ihr, sonst drehe ich auch durch.

Es sind die kleinen Veränderungen, die das Leben ausmachen, alles andere wäre Stagnation. Laufen hilft auch, die eigene Mitte zu finden. Und hat man sie einst gefunden, so hält man sie damit sauber. Weil der nächste Kilometer im Leben schon wartet.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juli 22, 2012 von in Gedanken und getaggt mit , , , , .
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