Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Na dann, An die Arbeit!

Wenn es schon die Vögel aus den Bäumen pfeifen und die Wolken es in den Himmel schreiben, dann ist es Zeit, wenigstens mit sehenden Augen in den Untergang zu rasen.
Oder?
Welche Alternativen haben wir denn?
Pfeifen denn die Vögel überhaupt? Oder ist es ein Schwanengesang des Sommers, der sich im Herbst dem Winter bekannt macht?
Der Gedanke, vielmehr das Gefühl, dass eine massive Änderung bevor steht, beschleicht mich, wenn ich zuhöre. Den Menschen, dem Ton, der den Gesprächen zugrunde liegt, doch auch der Sammlung der Informationen, die Tag für Tag auf uns einregnen.
Natürlich verkaufen die Zeitungen ausschließlich die schlechten Nachrichten, niemals die positiven.
Die verkaufen sich ja nicht so gut….., doch diese Verfälschung der Wirklichkeits-wahrnehmung meine ich nicht. Vielmehr die Einflussnahme auf die Stimmungslage der Menschen. Überspitzt formuliert schaffen sich die Nachrichten ja ihre eigenen Schlagzeilen:
Permanent wird gejammert…., Wetter, Finanzen, Wirtschaft, Politik, Ausländer, Streit, Kriege…, nun kein Wunder, dass hier und da einmal einer zur Waffe greift. Entweder um sich selber, manchmal jedoch auch um andere in den Tod zu reißen. Die Stimmung zeugt ihre eignen Kinder.
Die Mieselsucht welche genährt vom Unterton der Nachrichtensprecher und gedüngt vom Hundekot bereits prächtig herangewachsen ist, ist eine Sucht, der nicht so einfach beizukommen ist. Verabreicht wird sie nicht ausschließlich durch Flaschen und Spritzen, sondern auch durch Bild und Ton. Täglich eine Dosis schlechte Laune führt unweigerlich zur schlechte-Laune-Sucht oder eben …….zur Mieselsucht.

Manchmal sehen wir im Wald noch ein paar wenige Vögel.., anders gesagt, manchmal zeigt uns sogar schon die Natur den Vogel. Was er uns sagen will, wenn der Wald versucht, den Lärm der Wald durch das Echo der Stille zu übertönen? Will er uns etwas sagen? Will er nicht vielleicht auch still sein, um uns eine Chance zu bieten, unser Innerstes zu belauschen? Kein Wunder, jene die sich dieser Kunst verschreiben, werden milde belächelt. Zwar nimmt die Schar der Schamanen wieder zu (schließlich gibt es keine teuer Berufsausbildung um dieses Gewerbe ausüben zu dürfen…), doch werden sie von jenen, die mit beiden Beinen fest und stramm am Boden stehen belächelt. Brauchen wir zum Zuhören denn überhaupt eine Unterstützung? Scheinbar haben wir verlernt, einfach nur still zu sitzen und die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Schade eigentlich. Das stumme Beobachten erschließt doch erst die Einzelheiten, die das Ganze ausmachen.
Einzelheiten die das Ganze ausmachen.

Wie bereits kritisiert erschlagen oft die dröhnenden Schlagzeilen der Medien den lebenswerten Klang der Hoffnung. Die Spährenklänge der Natur werden überlagert vom Krach der Fernsehsender und Radios, der Zeitungen und des Welt-Weiten-Fangnetzes.
Einen letzten Rest von Hellhörigkeit möchte ich mir bewahren, indem ich meine eigene Stille suche. Im Wald, im Traum, im Gedicht kann es doch noch manchmal erfreulich leise sein. In dieser Abgeschiedenheit der Gedanken, der eigenen Stimmung suche ich dann nach den, für mich stimmigen Zusammenhängen. Zwar filtert ein letzter Rest Verstandes die Informationen, die in meine Überlegungen einfließen, doch strebe ich eher erst einmal nach der Intuition, die ich dann auf eigene Glaubenssätze und aufoktuierte Paradigmen überprüfe. Erst einmal vertraue ich der Unlogik, die reine Logik hat uns nicht sehr weit ins Glück geführt.
Die Unlogik, das Gefühl sagt mir, dass es Zusammenhänge gibt. Zusammenhänge zwischen Gedanken, Zusammenhänge zwischen Schlagzeilen, Zusammenhänge auch zwischen geopolitischen Ereignissen, die auf die ersten Blicke hin alleine für sich stehen. Theorien, denen zu folge Katastrophen wie der Tsunami in den Weihnachtsfeiertagen 2004 nur ein Symptom von mehreren in Richtung „Untergang“ ist, möchte ich nicht nachhängen, da ich nicht auch noch die Plattentektonik in die Schuld nehmen möchte, es reichen ja schon jene Ereignisse, die direkt vom Menschen ausgelöst werden.
Umwelt, Klima, Wirtschaft, Religionsstreitigkeiten, Arbeitslosigkeit. Viele Stufen auf der Treppe nach unten. Jede Stufe bedingt durch die andere.

Der Verstand schaltet sich warnend ein… „War es denn je anders?“ Hatten die Urgroßeltern  Hoffnung, als sie die Großeltern in die Zeit der untergehenden Monarchie gebaren? Als die Großeltern die Elterngeneration in eine Zeit des industriellen Mordes und des perfektionierten Wahnsinns stellten? Als die Eltern uns mitten in die Vorzeiten des Dritten Weltkrieges schickten, der dann doch nicht ausbrach? Ja, der Verstand hat durchaus recht, es war nie gescheit, Hoffnung zu haben. Möglicherweise ergibt sich ja hier ein Wechsel, ein „Change“.
Untergang, Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise, Nationalsozialismus, geteiltes Land, Nachkriegszeit, Kalter Krieg. Alles haben wir irgendwann einmal besiegt. Bis wir endlich einmal Ruhe hatten. Die Jobs waren gut, das Geld besser, denn es vermehrte sich von alleine. Die Zahlen verdoppelten sich exponentiell, das Vermögen wurde finanzoptimiert und alles Glück der Welt lag in überdurchschnittlichen Durchschnittsgewinnern. Schneller, rücksichtsloser, perfekter. Hauptsache wir schaffen neue
Anstiege auf den Börsetafeln. Was einst Moses vom Berg den Menschen entgegen trug, erhält man heute in Kurzfassung an jeder Straßenecke. Die Gebote. Zehn sind es freilich nicht mehr. Doch das erste ist freilich fast unverändert geblieben… Du sollst Dein Geld ehren, mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mehr als dich selbst. Gönne dir ein fettes Plus am Konto und einen dünnen Bildschirm zu hause, selbst wenn die Nachrichten darauf verkünden, dass wir uns längst überschuldet haben. Unser Lebensstandard ist hohl geworden, der Lebensinhalt Konsum wird am Tag darauf wieder ausgeschieden, da wir nicht mehr verdauen können.
Und der Sinn bleibt auf der Strecke. Der Sinn, die Welt um ein kleines Stück zu verbessern wurde mit dem vorletzten Bissen eines Cheeseburgers unverdaut durch unseren Körper gejagt und runter gespült.
Die Folge erleben wir auf den Onlineplattformen der Nachrichtenagenturen. Die Umwelt kollabiert, die Arbeitswelt von Millionen bricht zusammen, Familien werden um ihre Existenz gebracht, verzweifelte Hilfeschreie werden von wahnsinnigen Hasspredigern in Selbstmordattentaten gebündelt. Entsetzt schalten wir den Fernseher ab und greifen zum Bier.
Der Stand der Dinge, der offensichtliche Status der Welt erschüttert und bedrückt.
Während eine Nation die andere bekämpft, weitet sich die Resig – Nation wie ein grauer Nebel aus.
Wollen wir uns hier ergeben? In die Knie sinken und dem unausweichlichen nachgeben? Welchen Sinn hat die Kapitulation? Die Resignation? Selbst wenn die Entwicklung eine unaufhaltsame ist, wenn es nicht mehr in unserer Macht steht, das Steuer noch herumzureißen und unsere Fehler auszubessern, so ändert sich nichts daran, dass jeder, jeder einzelne seine Aufgabe zu erfüllen hat.
Ein Bild, welches mir bereits vor langer Zeit aufgrund seiner Absurdität gefallen hat drängt sich auf: Zu einem Zeitpunkt, als der Eisberg schon längst einen tiefen Spalt in die Struktur der Titanic gerissen hat, als bereits der Kältetod von 1500 Menschen vom Schicksal besiegelt war, zu diesem Zeitpunkt spielte die Kapelle. Es gab eine Arbeit zu erledigen, welche zwar auf den ersten Blick sinnlos anmutet, doch…. welche Tätigkeit hätte mehr Sinn gemacht?
In diesem einen Augenblick, da bereits alles verloren war gab es keine Rettungsboote mehr zu verteilen, keine SOS – Signale zu verschicken. Es galt sich dem Unausweichlichen mit Anstand zu stellen. Und möglicherweise in der Musik den einen oder anderen Gedanken selbst in dieser unbeschreiblichen Situation zu besänftigen.
Die Titanic des heutigen Lebens ist, oft scheint es zumindest so…, die ganze Welt. So schnell, wie der Untergang eines Schiffes im Eismeer wird es wohl nicht gehen. Also ist nicht nur Zeit, einen Untergangswalzer zu spielen, sondern – um im Bild zu bleiben – eine Oper zu komponieren. Jede Sekunde ist fortan wertvoll, ist unter Umständen unwiederbringlich. Noch ist Zeit. Zeit, die ungenutzt verstrichen nie mehr nachgeholt werden kann, weil sich die Umstände rasant und massiv ändern.

In welchem System denken wir?
Reicht es, von der Hand in den Mund zu leben, die Welt außerhalb des Schlaf-Arbeit-Essen-Schlaf-Tages zu ignorieren, um zu überleben? Nun, die Praxis zeigt, dass dieser Weg erstaunlich lange begehbar bleibt. Den Blick also im Gehen an den eigenen Schuh geheftet zu halten und nicht die Bäume, Wolken oder Wege der Umgebung zu betrachten hat lange Zeit tadellos funktioniert.
Jetzt aber stehen wir vor einem Hindernis, einer Weggabelung oder einem Abgrund. Was genau uns zwingt unseren Blick zu heben ist noch nicht klar. Im besten Falle ist es eine einfache Weggabelung und kein steiler Abgrund. In unserem bisherigen Trott kommen wir jedenfalls nicht weiter. Wir müssen unseren Blick zumindest ein paar wenige Meter voraus richten, um nicht Gefahr zu laufen, abzustürzen. Vielleicht halten wir auch einen Moment inne und betrachten einmal, die Welt, in die uns unser Weg geführt hat. Setzen uns und denken nach.
Aber das ist wahrscheinlich bereits zu viel des Guten.

Welche anderen Systeme gibt es?
Wird in fernen Landen ein Ritual gefeiert, wird von afrikanischen Buschmännern nach altem Brauch getanzt, so belächeln wir diese Rückständigkeit.
Wir haben es viel weiter gebracht. Wir, die wir aus dem fernen Europa mit dem Flugzeug angereist sind, oder gar aus dem behaglichen Wohnzimmer durch Tastendruck live oder auch auf Ewigkeit konserviert und alle Eindrücke ins Haus holen können. Wir haben es weiter gebracht als jene Kulturen, die seit tausenden von Jahren in Lehmhütten hausen. Wir haben es so weit gebracht, dass wir um unsere Entwicklung fürchten dürfen. Dass wir uns unserer Existenzberechtigung entzogen haben. Die alten Riten, die Gebete an die Ahnen, an Geister der Büsche und die Abbilder der Tiere, die der Überlieferung gemäß in den Sternenhimmel entrückt wurden, sie haben keinen Schaden angerichtet. Der blinde Glaube an die Überlegenheit der europäischen Kultur jedoch hat die Ureinwohner ganzer Kontinente ausgerottet, hat Respektlosigkeit zum Nachfolger der Gastfreundschaft werden lassen. Doch hätten wir viel lernen können und haben diese Chance zum
Großteil vertan.
Ein Gedanke, welcher immer und immer wieder in den Überzeugungen der Alten aufzufinden ist, wurde auch von der modernen Psychologie, insbesondere von C.G. Jung in der analytischen Psychologie in der Gestalt des „Kollektiven Unbewussten“ adaptiert. Gröblichst und für den Hausgebrauch dieses Artikels laienhaft vereinfacht bezeichnet dieser Begriff die gesammelte Erfahrung, die Summe aller je von Menschen gemachten persönlichen Eindrücke seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte. Jede Gemütsregung, jeder Gedanke, jedes Glücksgefühl, begonnen vom Urmenschen bis zu seiner aktuellen Ausprägung, dem Börsenmakler, jeder künstlerische Gedanke, jede bluttriefende Perversion findet seinen Niederschlag in dieser Back-up-Wolke des menschlichen Bewusstseins. Verschiedene Ansätze der Psychologie geben dem kollektiven Unbewussten auch eine durchaus aktive Rolle, indem beispielsweise die Archetypen, ein weiterer Begriff C.G.Jungs und seiner Nachfolger ausgehend vom kollektiven Unbewussten eine aktive Rolle im Leben der Menschen spielen. Sie beeinflussen die Träume, die Werbung, die tagtägliche Wahrnehmung des Menschen Stunde für Stunde auf´s Neue, basierend auf all jener Erfahrung, die je ein Mensch in seine Hirnwindungen aufgenommen hat, seit unsere Spezies ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat.

Wohl wissend, dass sich hier der Bereich der Hobbypsychologie weit über seine Grenzen hinaus wagt und die nun folgende Theorie mit an Garantie grenzender Sicherheit in den Mistkübel des Irrsinns wandern wird, sei dennoch ein Gedankenexperiment gewagt. (Wann schließlich, wenn nicht Stunden nach dem Eisberg ist es Zeit, noch ein paar absurde Gedanken zu entwerfen, wenn die üblichen Denkmuster versagt haben) Zwecks besserer Vorstellbarkeit möchte ich das kollektive Unbewusstsein als Wolke, vergleichbar mit einer herkömmlichen Wasserwolke bezeichnen. Wie die Regenwolke über den Ozeanen verdunstetes Wasser aufnimmt und in sich speichert, bis sie das Wasser wieder an die Erde zurück schenkt, könnte man sich die gesammelte Menschheitserfahrung vorstellen. Ein unvorstellbar reicher Erfahrungsschatz, genährt durch alle jene Milliarden, die bis zum jetzigen Zeitpunkt gelebt, geliebt, gelacht, gelitten, gedichtet, gelesen haben. Keine Gefühlsregung geht in diesem Modell verloren, kein Gedanke ist auf ewige Zeit vergessen. Und jeder einzelne kann sich auch dieser gesammelten Menschheitsweisheit bedienen. Kann? Nun, „könnte“ trifft es in der Praxis wohl eher.
Wir haben es wohl verlernt, uns mit der Gesamtheit zu beschäftigen. Zu wichtig ist das einzelne Leben.

Wenn nun jeder die Möglichkeit hat, diese Riesenwolke durch seine Erfahrung, seine Stimmung und seine Gedanken zu speisen, so haben wir vielleicht doch noch eine Möglichkeit der Einflussnahme auf das Gesamtsystem. Jeder einzelne Gedanke, jeder Lacher ist dann Nahrung der Wolke, die den Boden der Menschheit speist. Der einzelne Mensch kann somit dazu beitragen, dass zumindest einige wenige Gefühlspartikel, einige wenige Bruchstücke Emotion, vielleicht gar einige wenige Glücksatome über den Umweg der „Unbewusstseinswolke“ wieder auf die Erde zurück regnen.
Und wenn auch die negativen Regungen des täglichen Mühsal ihr Äquivalent in jenen Sphären finden, so könnte es doch die wunderbare Aufgabe jener sein, die sich aus beruflichen oder auch aus Berufungsgründen mit dem Wohl der Menschen beschäftigen, diese leidenden, traurigen, Gedanken ein klein wenig zu trösten. Ein klein wenig dazu beizutragen, dass der eine oder andere nach einem Gespräch einen positiven Gedanken über die „Wolke“ reflektiert wie der auf die Menschheit losschickt.
Und sei es auch nur der Chor derer, die ermuntert durch die Kapelle der Titanic in eine Melodie eingestimmt haben. Vielleicht, möglicherweise sind es diese Momente, die irgend wann einmal einem leidenden Menschen Trost spenden?
Was, wenn es nicht unsere Aufgabe ist, Glück und Unglück zu benennen, sondern unser bestmögliches dazu beizutragen, dass die Gesamtheit des Menschheitsglücks gemehrt und die Summe des Unglücks der Menschheit um einen, wenn auch nur mikroskopisch kleinen Anteil gemindert wird?
Dann ……
An die Arbeit.

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2 Kommentare zu “Na dann, An die Arbeit!

  1. fj Zoder
    August 9, 2012

    Lieber Herr Wanderer,
    ja, erstaunlich wieviel Facetten Sie hier miteinander verweben zu einem großen Netz menschlicher Oberflächlichkeit. Nur wenige Menschen ist die Gnade gegeben durch dieses engmaschige Netz hindurch zu fallen in die Tiefe der Wesentlichkeit – begnadet wie Sie – mit aller unbequemer Konsequenz.

    Mir gefällt die Metapher des Kollektiven Unbewussten als Wolke sehr gut. Rupert Scheldrake würde es als morphogenetisches Feld bezeichnen. Wesentlich ist, dass ähnlich wie in der Natur, die Wolke alles Wasser aufnimmt, ob schmutzig oder rein, regnet es auch sauer oder reinigend auf die Erde und so auch auf uns Menschen herab. Gott lässt es auf Reine oder Sünder gleichermaßen regnen.

    Diesem Bildnis der Wolke oder des morphogenetischen Feldes folgend, werden unsere Gedanken nicht nur in die Wolke aufgenommen, sondern wir beziehen sie auch von dort. Wie man es in den Wald ruft, so hallt es zurück!
    Es liegt also an uns, welche Gedanken, Gedankenformen, Gedankengestalten wir aussenden, denn diese werden – wie es schon der zypriotische Heiler Daskalos vorhergesagt hat – siebenfach verstärkt auf uns herab und in unsere Köpfe hinein regnen.

    Der radikale Konstruktivismus geht noch einen Schritt weiter und entreißt uns gänzlich der Hoffnung, dass wir die Welt überhaupt erkennen können wie sie ist. Wir können sie nur aus den uns zur Verfügung stehenden Impulsen unserer Sinnesorgane, erdeuten. Wir erkennen nicht, wir konstruieren unser Bild von der Welt genauso wie das Bild von uns selbst.
    Zu wissen, das wir nichts wissen, sollte uns im sokratischen Sinne demütiger machen. Wahrheit wird zum rein subjektiven Gut, Jeder Streit, wessen Wahrheit die Wahre, Objektive, Letztgültige ist, verkommt zur Narretei.

    Es bleibt, sich an der Frage zu orientieren, welche Sicht (Deutung) der Dinge für welchen Zweck am nützlichsten ist? Wollen wir eine liebevollere Welt konstruieren, dann sollten wir uns Gedanken in die Wolke denken, die dieses Ziel nähren. Um es mit Robert Dilts zu sagen: „Erschaffen wir eine Welt, an der andere Teilhaben wollen!“ – ran an die Arbeit!

    Bin dankbar für diesen Austausch.
    Liebe Grüße
    Franz

  2. Pingback: in was für einer Welt leben wir | Ulrichs Blog

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juli 31, 2012 von in Gedanken und getaggt mit , , , , , , , , , , , , , , , , .
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