Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

die Sorgen von einzelnen und die Sorgen von Vielen

Manchmal überlege ich ja, wie es sich mit dem Wohl des Einzelnen im Vergleich zum Wohl von Vielen, oder eher noch den Sorgen des Einzelnen im Vergleich zu den Sorgen von anderen verhält.

Hat die „kleine Sorge“ des einzelnen vor dem Leid der Welt Berechtigung? Wie verhält es sich beim Liebeskummer im Vergleich zum Verlust eines Hauses durch die Unwetter im heurigen Sommer?

Für mich persönlich gibt es nur das Leid des Einzelnen, welches sich zwar kumulieren kann, dennoch aber gesondert zu sehen ist. (Solange man nicht für eine NGO oder eine internationale Organisation oder sonst politisch tätig ist)

In meinen Augen gibt es keine Reihung der Sorgen und Kränkungen der Menschen, zumindest nicht, wenn man sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen zu helfen. Jeder hat das Recht, ernst genommen zu werden, jeder in seinem rein persönlichen Thema. Und auch der Berater, der Mediator oder eben schlicht der präsente Gesprächspartner sollte sich auf jedes Thema professionell einlassen, danach dieses aber wieder gut abschließen können. Wie sollte man sonst den nächsten Klienten bestmöglich unterstützen, wenn der vorige Fall noch im Kopf ist?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 17, 2012 von in Gedanken und getaggt mit , , , .
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