Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Noch ein Gedicht zum Herbst

Die klare Luft, so kühl und echt

so wunderbar die bunten Farben

die Äste krachen unter Sohlen

die mich durch den nebelverhangenen Wald tragen

Und das alles ist ein Luftholen.

Hörst Du es nicht?

Spürst du es nicht, wie der Wald atmet?

Er hat den ganzen heißen Sommer ausgehalten.

Die Tage ohne Wasser

Tage der Hitze

und die Sonne.

Doch jetzt, jetzt kann der Wald atmen

Er lebt wieder, der Wald wälzt sich in der Freude der Farben

Er hat sein bestes Gewand angezogen,

um denen, die es sehen können, zu gefallen.

Aber

um es zu sehen

musst du

still sein

und den Atem anhalten.

Nur leisen Bewunderern erschließt sich seine Freude.

Die Natur ist auf Erholung.

Und

wenn wir ganz genau hinhören,

lässt sie uns daran teilhaben.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 3, 2012 von in Gedanken, Gedicht, Gedichte und getaggt mit , , , , , .
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