Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Wenn einer eine Reise mit dem IC-Bus tut

Na, dann kann er aber auch was erleben…

Fad war die gestrige Fahrt von Graz nach Wolfsberg (und für die anderen Fahrgäste weiter nach Klagenfurt) mit dem ICBus 953 absolut nicht.

Begonnen hat´s ja noch sehr sehr angenehm, mit der netten freien Platzwahl, trotz eigentlicher Reservierung. Meinem kindlichen Gemüt entsprechend nahmen meine Göttergattin und ich gleich in der 1. Reihe Platz (später entdeckten wir, dass dies lustigerweise auch unserer Reservierung entsprach). Erst freuten wir uns noch über die zügige Fahrweise des Lenkers, der uns sicherlich pünktlich zum Bahnhof Wolfsberg bringen wollte, doch ca 15 Min nach Abfahrt geschah etwas, das mein Vertrauen in die Sicherheit des öffentlichen Verkehrs hoffentlich nicht zu nachhaltig beschädigen sollte:

Wir unterhielten uns noch  über die beiden LKW´s am Strassenrand, als ein Schild oder ein Block von einer Brücke bzw einem Gerüst (ehrlich gesagt war der Schock zu groß, um dies genau zu rekonstruieren..) um wenige Zentimeter tiefer als wohl geplant vor dem Bus erschien.. (wer schon hie und da mit einem Doppeldeckerbus gefahren ist, kennt dieses Gefühl, wenn der Bus in einen Tunnel einfährt und die Tunneldecke schon recht nahe bei den Köpfen zu sein scheint.., Nun, dem schenkt man üblicherweise nicht wirklich Beachtung, „wird schon passen“.. ist die Einstellung. Doch diesmal wirkte der Block, das Schild definitiv nicht hoch genug, im Gegenteil. Mit einem ohrenbetäubenden Lärm krachte der Block in die Windschutzscheibe des Busses. Die Scherben flogen auf die Fahrgäste der ersten Reihe (meine Frau, eine weitere Dame und meine Wenigkeit), der Busfahrer brachte den Bus umgehend zum Stillstand und erkundigte sich nach Verletzten.

BildNach einiger Zeit der Schockstarre verständigte ich dann die Autobahnpolizei, welche bis zu diesem Zeitpunkt scheinbar noch nichts von der Gefahrenstelle gewußt hatte. Zu erstaunt waren die Rückfragen der Polizisten.

Nun, nach ungefähr einer Stunde kam der Ersatzbus, der uns dann sicher nach Wolfsberg kutschierte.

Ende Gut..

Ich freue mich, wenn ich das Bild des auf uns zurasenden Blocks und den Knall des Aufpralles aus dem Kopf bekomme!

Hat schon lange genug gedauert, bis ich die letzten Splitter ausgespuckt hatte und aus den Augenwinkeln entfernt hatte.

Aufgrund der unerwartet hohen Zugriffsrate auf diesen Beitrag möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich mich ausdrücklich beim Fahrer für seine ruhige Art nach dem Unfall bedanke. Hier hat er völlig richtig und ruhig gehandelt.

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2 Kommentare zu “Wenn einer eine Reise mit dem IC-Bus tut

  1. Karin
    Januar 27, 2014

    Gut dass nichts Schlimmeres passiert ist. Liebe Grüße Karin (auch an Heidi)

    • ulrichsblog
      Januar 27, 2014

      Danke Karin für Deine netten Worte!
      Ja, wir sind auch froh, dass es beim Schrecken geblieben ist. Bin schon gespannt, ob es einmal eine Auflösung gibt, was denn da eigentlich passiert ist. Einen kleinen Verdacht haben wir ja schon, aber ich verlass ich da lieber auf die offiziellen Statements

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 24, 2014 von in ÖBB, Gedanken und getaggt mit , , .
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