Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Garantie-Erfahrungen im Elektrobereich

Diesmal kein Gedicht, einfach nur eine Zusammenfassung 2er Erfahrungen, die ich hinsichtlich der Garantieversprechen von Notebookherstellern hatte.

1.) Toshiba: ich kaufte mein eigenes Notebook 2nd Hand über einen Bekannten, welcher mir versicherte, dass eine „Gold-vor-Ort“-Garantie bis ins Jahre 2019 damit verbunden wäre. Nun, als dann einmal der Einschub für die SIM-Karte blockierte, wollte ich dieses Service auch in Anspruch nehmen.

Erst, das übliche Spiel: „Wenn Sie im Endeffekt den Defekt selber verschuldet haben und wir beispielsweise das Mainboard tauschen müssen, kann es teuer – bis zu 800.- – werden. Überlegen Sie sich das gut.“ Nun, zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht einmal das Problem genau beschrieben 😉 .
Ich googelte ein wenig und kam drauf, dass dies scheinbar der übliche Weg der Servicemitarbeiter sein dürfte: erst abwimmeln, dann nachschauen.
Dann aber, am darauf folgenden Tag war mein Zorn über diese Aussage verraucht und ich startete einen neuen Versuch. sofort wurde die Modellnummer aufgenommen und ein Termin vereinbart, welcher dann pünktlichst eingehalten wurde. völlig anstandslos reparierte der Servicemitarbeiter das Problem und ich konnte mich mit einem Feedback an seinen Chef für das tolle Rundumpacket bedanken.

So kanns also gehen…

Ein ähnliches Problem tauchte nun beim Lenovo Notebook meiner Frau auf, doch hatte auch sie ein entsprechendes Garantiepaket für das Notebook. Nachdem nun offenbar die Grafikkarte den Geist aufgegeben hatte, wendeten wir uns an den, auf der Lenovoseite angeführten „cyberport“-Shop beim Westbahnhof in Wien.

Vorerst fragte ich über die Unternehmensseite per mail nach, und wurde dann auf den Servicepartner beim Westbahnhof verwiesen…

Wir hatten das Notebook nicht einmal ausgepackt, noch konnte ich dem „Berater“ das Video vom flimmernden Schirm zeigen, da begann er auch gleich mit der Litanei von wegen… „das kann teuer werden, weil alleine das Anschauen bis zu € 80.- kostet. Wo haben Sie das Notebook denn her?“ Auf unseren Einwand, dass das laut LenovoHP irrelevant sei, nachdem der Cyberport-Shop als Servicepartner genannt sei ging er nicht ein. Aufgrund der Tatsache, dass die Modellnummer mit dem Hinweis auf das Garantiepaket gespeichert ist, hatten wir die Rechnung für das Gerät nicht mehr. Ehrlich gesagt gehe ich auch davon aus, dass, wenn ich per mail die Info bekomme, dass ich mich an eine Servicestation wenden möge, diese dann auch zuständig ist.
Die an Präpotenz grenzende Frechheit des Mitarbeiters ließ uns darauf hin keinen anderen Weg offen, als die Garantieleistung über andere Wege einzuholen. Schade, denn….. eigentlich ist das Lenovo Ultrabook ein nettes Teil. Wär gut gewesen, wenn das Service der Qualität des Geräts entspricht.
Bei Toshiba geht´s ja auch, also zumindest beim 2. Anlauf.

 

und nein, nicht nur mir gehts so:

https://forums.lenovo.com/t5/Allgemeine-Diskussion/Meine-Erfahrung-mit-dem-Lenovo-Service/td-p/1071691

 

 

 

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 11, 2016 von in Kritiken und getaggt mit , , , , , , , , .
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