Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Der Wunsch nach Diktatur

Es steht im G’setz ganz fest geschrieben
Und ist seit langem so geblieben
Dem Volke eigen ist die Macht
Dies einst die Griechen uns erdacht

In letzter Zeit so raunt es leise
Wäre es nicht klug und weise
Zu tauschen unsre Form des Staates
Gegen jene des Diktates.

Ein kleiner dennoch starker Mann
Dann scheinbar alles richten kann.
Schnell würd grad gericht von krumm
Prompt entfernt, wer blöd und dumm
Und dann ganz schnell Gerechtigkeit
Käm daher von fern und weit

Ach so fein stellt man sich’s vor
Doch entpuppt sich schnell als Tor
Wer dieses ohne nachzudenken
Nachäfft jenen die statt lenken
Lieber brüllen laut Parolen
Mög sie dieser jener holen

Denn wer wünscht den starken Mann
Der bitte auch kurz denken kann:
Wir dürfen frei uns heut bewegen
Offen sprechen ist ein Segen
Es zeigt Geschichte schon sehr klar
Beim starken Mann das anders war.

Nein ich mag mein freies Leben
Nichts wär’s wert dies herzugeben
Doch reicht es nicht mehr still zu sein
Für Freiheit muss man manchmal schrei’n
Mein Schrei’n das sind die Vers‘ beim Dichten                                                             ich macht’s für Euch die Hörend Lichten 

Advertisements

Ein Kommentar zu “Der Wunsch nach Diktatur

  1. Pingback: Über die vollkommene Nutzlosigkeit von Telefonbefragungen - notnews.at

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 15, 2016 von in Gedanken, Gedicht, Gedichte und getaggt mit , , , , , , , , , , , .
%d Bloggern gefällt das: