Ulrichs Blog

einfache Gedanken zum täglichen Irrsinn

Gedicht zum LCC-Frühlingsmarathon

Jetzt will ich Sympathie bekunden,
lauf ich im Prater meine Runden:

Vom Stadion geht´s im Pulk erst weg
ein bisserl grad, dann bald um´s Eck

Die Lusthaus-Straß sie gilt als flach
und dennoch macht sie Hax´n waach

Denn jene ein, zwei Höhenmeter
haben´s in sich, dazu später.

Bist bald auf der Stadionallee
so ist das ganze gar nicht zäh

Du kennst die Streck´n wie im Schlaf
kannst Tempo machen auch recht brav

Und dann das Ganze wieder runter
und schon bist du im Ziel recht munter.

Rennst allerdings mehr als nur sieben
so bist Du auf der Streck verblieben.

Zum Halben fehlen noch zwei Runden
dies wird Laktat Dir auch bekunden.

Steigst nach 21 Du dann aus,
so erntest dann verdient Applaus.

Ein paar tun sich die Qual noch an
und trotten ganz verlassen dann

Noch weit´re Runden auf dera Strecken
persönlich wollt ich mich verstecken

Weil plötzlich eh ich´s mir verseh´
manchmal ich statt laufen geh.

Platz zum Laufen wäre da
das ist ja grad auch die Gefahr

Du bist allein auf weiter Flur
Fortan gibt´s für Dich laufen nur.

Beim Konrad stolperst über Beine
dort sind´s fremde, hier nur meine.

Im Ziel dann gibt´s Medaillen, Schnitten
stehst der Familie dann inmitten

Den Praterfrühlingsmarathon
rennst nur, wennst  bist ein Alt-Has schon.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Mai 14, 2018 von in Gedicht, zum Sport und getaggt mit , , .
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